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Drachenfliegen lernen im Doppelsitzer
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Die Ausbildung im Doppelsitzer

Tandem-Schulung In der seit 2005 gültigen Ausbildungs- und Prüfungsordnung hat die doppelsitzige Ausbildung einen eigenen Platz bekommen. Für die Startarten UL-Schlepp und Windenschlepp gibt es doppelsitzige Ausbildungswege bis zum A-Schein. Zudem können doppelsitzige Ausbildungsflüge auch in die „klassische“ Ausbildung mit der Startart Hangstart integriert und angerechnet werden. Die eigenständigen Ausbildungswege in den Startarten UL-Schleppstart und Windenschleppstart sind neu und attraktiv:

 

Man beginnt mit doppelsitzigen Flügen in Begleitung des Fluglehrers und lernt die Steuerung, Flugfiguren und die Landeeinteilung -- bis zur Alleinflugreife. Anschließend kommt die Praxis-Ausbildung im Alleinflug bis zur Prüfung in den Startarten UL-Schlepp oder Windenschlepp. In den Hangstart und die geforderten Höhen- und Gebirgsflüge mit Hangstart wird man von Flugschulen betreut und eingewiesen, eine weitere Prüfung ist nicht erforderlich. Fliegen lernt man im Tandem; die Technik des Fußstarts am Hang wird nach ein bis zwei Ausbildungstagen im Übungsgelände sicher beherrscht.

Die minimalen Anforderungen nach Flugzahlen sind: 10 Ausbildungsflüge im Tandem, anschließend 20 Ausbildungsflüge im Alleinflug, davon müssen 10 Flüge von der Flugschuledirekt betreut sein, weitere Flüge können auch mit Flugauftrag durchgeführt werden. Für Umsteiger von Gleitschirm auf Drachen sind die geforderten Flugzahl auf die Hälfte vermindert.

Mehrere technische Konzepte haben einerseits zum Erfolg des Erprobungsprogramms „doppelsitzige Ausbildung für Hängegleiten“ andererseits zur Ausweitung des Spektrums fürdoppelsitzige Ausbildung beigetragen:

  • Das Etagengurtzeug (engl. tandem stacked harness – Tandem Stapel Gurtzeug), indem die beiden Personen übereinander angeordnet sind.
  • UL-Schlepp geeignete Tandem-Drachen, die für hohe Zuladungen mustergeprüft sind.Dazu kommen Gabelseil- und Fahrwerk-Entwicklung mit Prüfung und Zulassung.

Das Etagengurtzeug

Ende der 90ger Jahre wurde in Artikeln der Fachpresse über Fly-Ranches in den USA und inArgentinien die dort etablierte Ausbildungsmethode im Tamdem-Drachen bekannt. Es wurdeim UL-Schlepp gestartet, große Ausklinkhöhen und lange Ausbildungsflüge sind leichterreichbar. Start und Landung erfolgten auf angebautem Fahrgestell. Fotos zeigten dasGabelseil als Schlepphilfe und Gurtzeuge mit übereinander angeordneten Positionen derPiloten. Es war unmittelbar einsichtig, dass die Anordnung "Schüler unten – Lehrer oben" für die Flugausbildung bestens geeignet ist. Schüler und Lehrer liegen mittig im Trapez, derSchüler hat eine Position wie im Alleinflug, der Lehrer kann jederzeit eingreifen, korrigierenoder übernehmen.

In Europa wurden doppelsitzige Ausbildungsflüge im Hangstart praktiziert. Die Piloten sind abei in separaten Gurtzeugen nebeneinander positioniert. Diese Anordnung erfordertAufwand beim Wechsel des Steuers, und die jeweiligen Steuerpositionen im Trapez sind unsymmetrisch. Im UL-Schlepp ergibt sich ein weiteres Problem: Auf gleicher Höhe liegendePiloten sind ab Schulterhöhe abwärts zusammen recht breit. Wenn das Trapez bei der erforderlichen Schleppgeschwindigkeit von ca 60km/h bis unter die Schulter zum Bauchgezogen wird, ist die Seitensteuerung eingeschränkt und der Piloten-Arm an derPassagierseite weitgehend blockiert. Also muss im UL-Schlepp bei der Anordnung "nebeneinander" der Schüler/Passagier deutlich höher als der Pilot liegen. UnterschiedlicheEinhängehöhen erschweren aber den Wechsel der Steuerung und der Schüler erhält einen recht seltsamen Eindruck vom Steuern eines Drachens.

 

Etagengurt
praktisch: der Etagengurt

Für Hangstart ist ein Etagengurtzeug ungeeignet, aber im UL- oder Windenschlepp und Start mit Fahrgestell unproblematisch und zum Fliegen lernen ideal. Der Start aus einem Startwagen ist zwar möglich, aber die abschließende Landung auf Bügelrädern und ohne Spornrad ist für den unten Liegenden im wahrsten Sinne des Wortes „hart“ während der obere Pilot oben sich auf dem unteren legt. Nach solchen Erfahrungen wird das Etagengurtzeug ausschließlich in Drachen mit angebautem Fahrgestell eingesetzt. Passagiere und Schüler haben zur Fahrgestell-Landung spontan eine positive Einstellung: Die Landung ist elegant, angenehm und vertrauenserweckend.

 

Das Etagengurtzeug besteht aus zwei übereinander angeordneten und durch Sicherheitsklinken verbundene Strecker-Gurtzeugen. Die Verbindungen der Gurtzeuge sind an Hüfte,Brust und Schulter und Oberschenkel angeordnet. Der Start erfolgt im Liegen mit Hilfe eines Startwagens oder eines Fahrgestells, die Landung ebenso. Starts sind nur im UL-Schlepp und im Windenschlepp möglich. Weil direkt in Fluglage gestartet wird, entfällt das Einsteigen in der Abflugphase. Deshalb können die Strecker-Gurtzeuge etwas länger und damit bequemer als für einsitziges Fliegen mit Hangstart ausgeführt sein. Streckergurte stabilisieren die Lagedes Körpers und sie können in der Länge leicht an die jeweilige Person angepasst werden.

Die untere Position entspricht der Position des Piloten in einem einzelsitzigen Hängegleiter. Aufhängehöhe, mittige Position im Trapez, Griff an der Trapezbasis und Steuerbewegungensind direkt mit einsitzigem Fliegen vergleichbar. Auch in der oberen Position ist die Steuerung des Fluges in jeder Fluglage möglich. In dem Fall ist die Griffposition an denTrapezseitenrohren. In der oberen Position kann ein Fluglehrer jederzeit die Steuerung des Schülers korrigieren oder die Steuerung komplett übernehmen.



Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. August 2013 um 17:00 Uhr
 
 

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