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3 Wochen, 3 Länder, 6 Durchgänge

 

Anfang 2013 klingelte das Telefon und Jochen Zeischka, erfolgreicher Wettbewerbspilot in Belgien und Teilnehmer an vielen HG-Wettbewerben fragte nach ob Interesse bestehe an der gemeinsamen Durchführung eines internationalen Wettbewerbes.

Klar hatten wir Interesse und nach kurzer Überlegung und der rechtlichen Klärung, ob es möglich ist, mit ausländischen / europäischen Schleppmaschinen und Piloten gemeinsam in Deutschland die Piloten in die Luft zu ziehen, stand der Entschluss fest.

Wir sind dabei!

Der Wettbewerb startete am 08.06 /09.06 in Holland auf dem größten UL-Flugplatz in Europa, in Stadskanaal, Nähe Groningen.

Nach einer 3 stündigen Anfahrt vom Niederrhein nach Nord-Holland überraschte uns Jochen

mit seiner perfekten Platzauswahl und der damit zusammenhängenden einmaligen Infrastruktur.

10:30 Uhr Briefing für Task 1 dieses Wochenendes, der uns vom Start über 2 Wendepunkte und 61 km wieder zum Ausgangsort zurückführen sollte.

Schnell wurde klar, dass es bei starkem Seitenwind und max. Blauthermik eine anspruchsvolle Aufgabe werden würde, wieder zum Platz zu gelangen.

Also Drachen aufbauen, Anziehen, Banane essen, Wasser in die Trinkbeutel und an den Start.

Die beiden Schleppmaschinen (Trike und DragonFly) sollten von nun an bis zum späten Nachmittag durch die Teilnehmer und vermehrt Mehrfachstarter wegen der schwierigen Bedingungen ausgelastet sein.

Als sicherster Weg an diesem Tag Höhe zu machen stellten sich die Schleppmaschinen heraus. Mit Bärten im Nullschieberbereich und einer max. erreichten Arbeitshöhe von knapp über 700m, in weiten Teilen jedoch unter 600m, war Entschlossenheit gefragt den Platz in Richtung erste Wende zu verlassen.

Die abendliche Ergebnisliste spiegelt dann auch das morgendliche Empfinden wieder.. Die ersten beiden Plätze erreichen mit knapp unter 25 km gerade knapp 40% der Gesamtstrecke und stehen am Boden.

Platz 3 und 4 gehen an Edward Lenzen und Hans Kockerscheidt aus dem Hinterweiler Team mit 18km und 11 km der Gesamtstrecke.

Immerhin treten 12 der gemeldeten 21 Piloten den Task an. Der Rest zieht es vor gar nicht erst den Platz zu verlassen. Dennoch war es ein schöner Tag mit neuen Freunden, viel Sonne und einer Menge Spaß, den wir in einer netten Pizzeria bei Bier und gutem Essen ausklingen ließen. Die Abenteuer wurden immer größer, die Strecken immer schwieriger und die Augen im Laufe des Abends immer kleiner.

Die Nacht ist kurz und der erste Blick aus dem Fenster am Sonntag besagt nichts Gutes.

Tief hängende dichte Bewölkung und ein fröhliches grau, gepaart mit dem schon bekannten N-NO Wind, lassen uns darüber nachdenken, ob ein Abstecher an die See zum Kiten nicht viel klüger wäre.

Also kurz gefrühstückt und nach dem 2. Kaffee ist doch klar: „Wir treten wieder an!“

Das Briefing am Platz durch Jochen bestätigt unseren ersten Eindruck. Die Wolken hängen tief und eine Öffnung der Wolkendecke ist für frühestens 13:00 Uhr zu erwarten.

Soweit die Weissagungen. Die Wahrheit holt uns ein und so sind die ersten winzigen Löcher zwar um 13:00 zu erahnen. Von der Sonne sehen wir allerdings auch bis 15:30 Uhr nichts.

Der heutige Tag wird ein Ziel-Rückflug über 42 km gen Westen.

Trotzdem, - es ist ja Wettbewerb -, starten die ersten Piloten um die Thermik zu testen und landen bis auf eine mutige Pilotin, die den erstaunten Gesichtern der männlichen Konkurrenz zum Trotz in Richtung erste Wende geht, schnell wieder am Platz um es erneut zu versuchen.

Nach 6,4 km erkennt in einem Feld stehend auch die stürmische Pilotin, das zur Entschlossenheit trotz allem auch die Thermik gehört und informiert Ihren Rückholer.

Ergebnis des 2 Tasks: 4x Niederlande vor 2x Deutschland auf den vorderen Plätzen.

Erneut punkten Hans Kockerscheidt und Edward Lenzen auf Platz 5 und 6.

Thomas Gerlach belegt nach ausgelassenem Task 1 am Vortag nun Platz 12.

Zum nächsten Durchgang geht es weiter in die Eifel.

Die deutschen Piloten setzen auf den Heimvorteil, weniger Wind und brauchbare Thermik um sich weiter zu verbessern.

Bis hierhin sind wir froh, dass wir uns für den Wettbewerb entschieden haben und bereits das erste schöne Wochenende zusammen verbracht haben.

Auf geht’s nach Hinterweiler. 15.06/16.06   (TASK 3 und 4)

Fortsetzung folgt..

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 12. Juni 2013 um 11:30 Uhr
 
 

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